Heute ist leider schon wieder der Tag an dem wir Kanada den Rücken kehren müssen und uns auf den Weg zurück nach Deutschland machen.

Da der Flug erst Nachmittags ging hatten wir noch Zeit am Vormittag Granville Island mit dem dortigen Markt zu besuchen. Nett für einen Vormittag und es gibt sehr leckere Bagel. Mit dem „Wasserbus“ kommt man auch gut hin und muss nicht den weiteren Fußweg entlang der Autobahn nehmen.

Anschließend ging es weniger spannend weiter. Ab zum Flughafen und Auto abgeben, fix durch den Securitycheck, noch eine Abschluss Poutine und einen letzten A&W Burger und dann ging es mit dem Flieger zurück nach Hause.

Danke noch mal an Katja und Robert. Es hat sehr viel Spaß gemacht mit euch zu Reisen 😘.

Heute war es soweit und wir mussten das schöne Seattle wieder verlassen. Also kurz mit etwas kontinental Breakfast gestärkt…. mhhhhh und dann ab die Reise zurück nach Kanada. Der Grenzübertritt hat sich, wie erwartet, als viel weniger dramatisch dargestellt als der von Kanada in die USA.

Der Grenzer hat sogar ein paar Witze über Trump gemacht… 😂

In Vancouver angekommen haben wir gar nicht viel Zeit verloren und sind direkt Poutine essen gegangen. Anschließend ein kleiner Marsch durch Downtown um an den Rand des Stanley Parks zu kommen. Hier haben wir dann erst einmal Fahrräder ausgeliehen und sind durch oben genannten Park gegurkt. Sehr schön angelegter Park mit perfekten Rad- und „Wanderwegen“. Leider haben wir uns trotzdem etwas verfahren und konnten daher nicht die komplette Runde absolvieren.

Die „gesparte“ Zeit haben wir dann aber genutzt um noch entlang der Promenade zum Kanada Place zu fahren. Echt nett hier, die Hochhäuser fügen sich sehr gut in das Gesamtbild ein.

Nach dieser kleinen Tour sind wir erst einmal entlang der Robson Street in Richtung Gas Town marschiert um hier in der Steamworks Brewery kurz zu rasten und die üblichen Chicken Wings zu snacken. Derart mit neuer Energie versorgt sind wir die 50m zur Steamclock quasi im Eilschritt gelaufen um direkt darauf im „Old Spaghetti House“ einzukehren.

Die Uhr ist sehenswert und alle 15 Minuten lässt sie quasi auch Dampf ab. Das „Old Spaghetti House“ ist eine Kette mit mehreren Filialen in Kanada. Preis Leistung stimmt hier auf jeden Fall.

Nun war es schon recht spät und wir sind zurück in Richtung Hotel gestiefelt um hier in einer der hiesigen Bar bei LiveMusik noch einen Absacker zu trinken.

Morgen geht es dann leider schon wieder zurück in Richtung Deutschland 🙁.

16. Tag – Seattle

Veröffentlicht: Mai 17, 2018 in Urlaub
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Vollgepackt mit vielen Sachen… so sind die Tage die man im Urlaub in einer Stadt verbringt. So auch unser heutiger Tag.

Nach einem kleinen typisch amerikanischen Frühstück sind wir zur Space Needle aufgebrochen da wir Karten für 09:30Uhr hatten. Dort wurde uns allerdings mitgeteilt dass heute erst ab Mittag geöffnet wird. Na doll. Egal, Tickets auf 16 Uhr umbuchen lassen und weiter zum „Chihuly Garden and Glass“.

Wir hatten keine Ahnung was das ist, waren aber sehr beeindruckt. Hier hat ein Künstler riesige Skulpturen bzw. Szenerien aus Buntem Glas geschaffen. Echt abgedreht und sehenswert.

Nach einer guten Stunde waren wir hier durch und sind noch einmal zum „Pike Place Market“ um zu schauen, zu shoppen und etwas zu essen. Mittag gab es dan also an einer der hiesigen Fischbuden. Sehr lecker und auch noch billig.

Jetzt stand das Museum of Popculture auf dem Programm. Das Gebäude alleine ist schon beeindruckend und die Ausstellungen sind auch sehr gut gemacht. Viele Original Requisiten aus Filmen aber auch eine eigene Ausstellung zu Nirvana, Jimi Hendrix, Star Trek oder Indie Games. Hier kann man locker ein paar Stunden verbringen.

Wir hatten aber unseren „Space Needle“ Termin im Nacken. Glücklicherweise sind die beiden Attraktionen aber direkt nebeneinander und so war kein weiter Weg zu überbrücken. Die „Space Needle“ an sich war zwar gut aber etwas enttäuschend da gerade viel gebaut wird und man somit zum Beispiel keine freie Sicht auf Downtown hat. Egal es gab ja noch mehr zu tun bzw. zu sehen.

Weiter ging es mit dem Bus zur Freemont Bridge um dort den Freemont Troll zu bestaunen und dann direkt weiter zu „Schilling Hard Cider“ zu schlendern. Wir dachten wir bieten den Damen mal etwas anderes als eine Brauerei und sind somit in quasi das gleiche, nur für Cider gegangen. Krasse Auswahl, gute Sorten, nette Leute, empfehlenswert.

Da es hier aber nix zu essen gab mussten wir weiterziehen und sind dieses Mal in einem belgischen Pub gelandet (Brouwer‘s Café). Auch sehr gut. 50+ Biere on Tab (teilweise aber auch sehr teuer) und sehr leckeres Essen (Lamp Burger Deluxe ist empfehlenswert).

Nach dieser Stärkung ging es ans nächste Abenteuer. Das erste mal „Uber“ benutzen. Wohoooo! Naja was soll man sagen. Hat sehr gut funktioniert und war auch noch deutlich billiger als Bus fahren. Das Ubertaxi hat uns direkt zur Monorail Station gebracht, das stand nämlich auch noch auf dem Programm. Monorailbahn fahren.

Der Gerät kam auch relativ fix und Robert und ich haben uns ganz nach vorne neben die Fahrerin gesetzt. Diese war so begeistert von uns das wir vor der Abfahrt sogar jeder einmal das Monorailhorn hupen durften! Wooooooooooooooopppppp Woooooooooooooooop! Das war das beste, die Fahrt war dann relativ kurz und schnell…

Der letzte Punkt für diesen Tag war die Elysian Bar unweit des Pike Place Markets. Um zu dieser zu kommen mussten wir kurz durch den hiesigen Drogenhotspot, interessant aber kann man auch gerne weg lassen wenn man nicht auf Nervenkitzel steht 😜. In der Bar war es dann allerdings wieder sehr angenehm, diese gehört nämlich zur gleichnamigen Brauerei und aufgrund eines Geburtstags der Brauerei haben die Preise von 1996 gegolten. 2,75$ pro Pint.

Trotzdem hat uns der Tag dann langsam eingeholt und wir sind nach einem Bier wieder mit Uber zum Hotel gefahren.

Morgen gehts dann nach Vancouver.

https://youtu.be/clp0aCDK3Nw

Für heute stand die letzte größere Etappe auf dem Programm und so sind wir wie immer fast pünktlich gegen halb zehn aufgebrochen um den Weg nach Seattle anzutreten.

Die 5h fahrt verliefen ohne große Besonderheiten. Kurze Spannung ob beim Grenzübertritt alles glatt läuft, aber vollkommen unberechtigt. Nach circa 15 Minuten hatten wir alle unseren IP74 Zettel im Pass und durften weiter fahren.

Welcome to the USA!

Nach Seattle war es dann nicht mehr so weit, allerdings mussten wir uns etwas durch den dichten Verkehr quälen, waren dann aber trotzdem kurz vor vier am Hotel und konnten so dann nach einer schnellen Umhosphase zur erste Seattle Erkundungstour starten.

Einmal um das Museum of Pop Culture und die Space Needle, durch den Olypmic Sculpture Park, entlang am Pier zum Pike Place Market um dort erst mal Mac‘n Cheese reimzumampfen, dann noch zum ersten Starbucks der Welt und zur Gum Wall. Jetzt mussten wir erst mal in der Pike Brewing Company eine Pause einlegen. Sehr zu empfehlen der Laden! Quasi ein Museum des Bieres 😜.

Weiter ging es zum Seattle Great Wheel um mit selbigen eine Runde zu drehen. Sehr schöne Aussicht insbesondere bei Sonnenuntergang!

Zum absacken sind wir dann noch in eine hiesige Bar in der gerade die Seattle Karaoke League veranstaltet wurde. Krass was die hier für einen Aufwand dafür betreiben. Sehr lustig.

Morgen dann große Seattle Sightseeing-Tour!

14. Tag – Kamloops

Veröffentlicht: Mai 16, 2018 in Urlaub
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Gestern hatten wir uns entschlossen den heutigen Tag entspannt beginnen zu lassen. So war es dann auch, wir sind gemütlich aufgestanden, haben gefrühstückt und uns dann auf den Weg zum Lake Kamloops gemacht um uns dort Boote zu mieten und ein wenig auf dem See rum zu schippern.

Allerdings sah der See so wenig einladend aus das wir diesen Plan dann relativ schnell wieder verworfen haben und erst einmal zum Visitor Center gefahren sind. Hier gab es gleiche eine der Hauptattraktionen von Kamloops zu bestaunen! Bruno der Riesenbarsch welcher in unvergleichlicher Pracht direkt vor dem Visitor Center ausgestellt ist.

Nach dieser aufregenden Entdeckung ging es dann direkt nach Kamloops Downturn own und hier auf den Mural Art Trail. Ein Weg durch die Stadt der an allerhand Graffitis führt. Teilweise sehr versteckt in irgendwelchen dunklen Gassen aber trotzdem aufgrund der sonst nicht vorhandenen Sehenswürdigkeiten sehenswert. Zur Stärkung haben wir uns nach diesem Spaziergang ein Eis bei Scoopz Kamloops gegönnt und dieses im angrenzenden Riverside Park genossen. Krasse Eisauswahl, Riesenportionen und sehr lecker. Empfehlenswert.

Mit vollen Akkus haben wir uns dann auf den Heritage Trail Kamloops gewagt. Wie gesagt hat Kamloops wenig Sehenswürdigkeiten und so hat man auf diesem Weg meistens an alte Häuser (die zugegeben sehr hübsch sind) eine Plakette geschraubt und diese somit zu Sehenswürdigkeiten erklärt. Nun war es sehr heiss und die Wege teilweise recht steil. Also weiter zum Noble Pig einem Brewing Pub um uns dort erst einmal ausreichend zu erfrischen. Lokale Biere die auch echt lecker waren.

Anschließend gab es noch den obligatorischen Wallmart Besuch und ausgeklungen ist der Tag dann mal wieder mit lecker Steak und Lagerfeuer am See. 🤘🏼

Morgen gehts weiter nach Seattle. USA wir kommen!

13. Tag – Banff -> Kamloops

Veröffentlicht: Mai 15, 2018 in Urlaub
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Reise, Reise, Reisetag!

Heute ging es nun weiter von Banff nach Kamloops, da der Weg nicht sonderlich spektakulär war gibt es daher nicht viel zu Berichten.

Ein kurzer Halt am Emerald Lake mit dort eingelegter Mittagspause hat uns allerdings die Fahrt versüßt. Die selbstgeschmierten Bagel haben Ihr selbiges dazu beigetragen. ! Lecker, Lecker und tolle Aussicht.

Anschließend ging es direkt durch bis nach Kamloops, noch kurz dort etwas eingekauft und dann weiter zu unserer Blockhütte am See. Sehr coole Location.

Hier haben wir es uns dann auch noch bis spät in die Nacht am Lagerfeuer gut gehen lassen.

Trotz der langen Fahrzeit ein sehr schöner Tag! Morgen wird dann Kamloops und Umgebung erkundet.

12. Tag – Banff

Veröffentlicht: Mai 14, 2018 in Urlaub
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Heute war das Wetter, wie bestellt, deutlich besser und wir sind bei strahlendem Sonnenschein in den Tag gestartet. Das Frühstück haben wir uns daher in Sandwichform zubereitet und als Wegzehrung mit genommen.

Der erste Weg hat uns wie geplant zum Fuß des Mount Sulphur geführt. Hier ging es nicht mit der Gondel sondern per Pedes auf den Gipfel. Zu bezwingen waren 5,5 Kilometer und 697 Höhenmeter um auf die 2281 Meter zu kommen. Für unsere durch Poutine und Dr. Pepper gestählten Körper war das natürlich kein Problem und so hatten wir den Aufstieg nach circa 1,5h hinter uns gebracht.

Der Ausblick vom Mount Sulphur lohnt sich auf jeden Fall und für das leibliche Wohl hatten wir in Form von Eierbroten gesorgt! Läuft, oder noch besser fährt. Zwischen Oktober und 19. Mai kann man nämlich wenn man den Berg hinauf wandert die Gondel für eine kostenlose Fahrt ins Tal nutzen. Dies haben wir natürlich dankend genutzt, Berg runter laufen fetzt nämlich nicht.

Der zweite Programmpunkt war dann der Johnson Canyon hier im Banff Nationalpark. Sehenswert mit 2 coolen Wasserfällen und überhaupt ist der Canyon sehr schön. Allerdings auch extrem gut ausgebaut (alle Wege geteert) und daher sehr überlaufen.

Heute hatten wir uns dann mal wieder entschieden in unserer Butze zu speisen. Daher haben wir noch fix Rippchen und Nudeln gekauft und den Tag mit einem vorzüglichen Mahl beendet.

Morgen geht es dann nach Kamloops… mit circa 6h Fahrzeit wieder ein ganz schöner Ritt.

11. Tag – Banff

Veröffentlicht: Mai 13, 2018 in Urlaub
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Tag Nummer 11 begann leider mit sehr starker Bewölkung und leichtem Regen. Naja, also haben wir uns erst einmal mit dem bewährten Eier, Bacon, Toast Frühstück gestärkt und sind dann in Richtung Visitor Center gestartet.

Leider liegt hier in den höheren Regionen noch recht viel Schnee so dass manche Trails nicht begehbar sind. Also haben wir uns für den relativ leichten und kurzen Grassi Lakes Trail entschieden.

Das der Trail leicht ist hat man auch an der Anzahl der Touristen bemerkt, ganz schön was los hier! Aber dafür gab es als Ziel auch besagte „Grassi Lakes“. Zwei extrem klare Seen, klarer geht eigentlich gar nicht mehr. Man konnte von einer Seite des Sees auf den Grund der anderen Seite blicken. Irre!

Von hier ging es dann für eine kleine Stärkung zu A&W, einer kanadischen Burgerfastfoodkette. Gute Burger, vernünftiges Konzept.

Da unsere Wanderlust nun noch immer nicht ausreichend befriedigt war sind wir zum Lake Minnewanka gefahren um hier ein wenig um den See bzw. entlang eines Canyon zu wandern. Auch nett. Krasse Kulisse.

Nach so viel Natur stand uns der Sinn mal wieder nach Zivilisation und so sind wir nach Banff gefahren um hier ein wenig zu shoppen… War dann auch erfolgreich. Eigentlich jeder (außer Robert) hat irgendwo zugeschlagen… um das dann gebührend zu feiern sind wir zum Abendessen in die „Banff Ave. Brewing Company“ gegangen. Essen ok, etwas teuer aber doch einige vernünftige Biere im Angebot.

Ein Ende hat dann der Tag mit dem gemeinsamen rumgammeln, Video schneiden und nächsten Tag planen gefunden.

Morgen steht dann die Besteigung des Mount Sulphur und der Johnston Canyon auf dem Programm, das Wetter soll ja viel besser werden.

Heute hat uns, nach einem erneuten reichhaltigen Frühstück bei Smitty‘s unsere Reise weiter nach Canmore geführt um von hier aus den hiesigen Nationalpark zu erkunden… Allerdings war heute mehr der Weg das Ziel. Der Weg war nämlich der Icefield Parkway der von Jasper nach Banff und darüber hinaus führt und eine der schönsten Straßen der Welt sein soll.

Ist er auch.

Wir sind 280km nur an riesigen Berggipfeln, Canyons, Wasserfällen, Gletschern und türkisblauen (wenn nicht gerade zugefroren) Seen vorbei gefahren und ein Fotomotiv hat das nächste gejagt. Natürlich saßen Robert und ich dieses mal hinten und haben uns standesgemäß am Männertag von den Damen „kutschieren“ lassen.

Durch das viele anhalten, schauen und staunen hat es dann auch ein wenig gedauert und wir sind erst gegen 19:00 Uhr in unseren neuen Unterkunft angekommen. Die ist „etwas“ geräumiger als die Letzte, sie besteht nämlich aus einem ziemlich großen Apartment in einem Resort welches eigentlich keine Wünsche offen lässt. Grill, Balkon, große Küche, 2 Bäder, diverse (elektrische) Kamine und auch die Möglichkeit zur Nutzung des hiesigen Pools und des HotTub. Also mal sehen, morgen soll das Wetter sowieso nicht so gut werden, vielleicht testen wir da mal den Pool und die Brauerei nebenan…

Beendet haben wir den Tag mit einem fürstlichem Mahl vom Grill. Wegen morgen sind wir noch am schauen, vermutlich geht es erst einmal in die Touristeninformation um einen Überblick zu bekommen was sich hier in der begrenzten Zeit die wir haben lohnt anzuschauen.

9. Tag – Jasper

Veröffentlicht: Mai 10, 2018 in Urlaub
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Der letzte Tag im Jasper Nationalpark begann mal wieder damit in die hiesige Bäckerei zu fahren und dort Proviant für den Tag zu besorgen. Heute stand viel auf dem Programm!

Weiter ging es dann also direkt zur Seilbahnstation um uns auf ungefähr 2.200m bringen zu lassen. Dort oben haben wir dann mit Blick ins Tal auch erst einmal gefrühstückt. Der Ausblick hätte schlechter sein können, auch wenn es heute etwas bewölkt war.

Frisch gestärkt ging es anschließend weiter in Richtung Bergspitze „The Whistler Peak“ die immerhin auf 2.464m Höhe liegt. In dieser Höhe liegt durchaus noch einiges an Schnee und so mussten wir uns mitunter über meterhohen Schnee kämpfen der doch immer mal wieder dazu führte das wir bis zur Hüfte versanken.

Egal, trotz aufziehendem Regen haben wir es bis zur Spitze geschafft und konnten dort, wenn auch nur kurz, die Aussicht genießen. Der Abstieg ging dann natürlich deutlich schneller und so haben wir beschlossen noch einmal kurz im Restaurant der Seilstation zu rasten und natürlich gemeinsam ein Poutine zu vernichten.

Als wir wieder unten angelangt waren, hielt sich das Wetter entgegen der Vorhersage noch relativ stabil und so sind wir weiter ins „Valley of the fifth Lakes“ gefahren um dort den gleichnamigen Trail (ca. 5km) zu wandern. Guter Wanderweg und man wird mit kristallklaren und türkisblauen Seen belohnt.

Diese ganzen erschöpfenden Aktivitäten schrieen gerade dazu etwas Entspannung ins Tagesprogramm einzubauen, so war der letzte Tagespunkt für heute die „Miette Hot Springs“ bzw. das zugehörige kleine Thermalbad. Hier haben wir vor lauter Angst vor dem „Lifeguard“ nur im Wasser rumgedümpelt und sind ab und an mal in die teilweise echt eiskalten Becken gehüpft. Ein cooler Ausflugspunkt nach einem anstrengenden Tag (auch wenn unser Tag eher entspannt war 😛).

Auf der Rückfahrt hatten wir dann auch endlich mal das Glück einen Bären live beobachten zu können, auch wenn der gute uns nur sein Hinterteil zeigen wollte, war es dennoch beeindruckend.

Abendessen gab es dann klassisch beim Griechen/Kanadier/Italiener (Eat something Else), welcher allerdings sehr sehr gute Steaks hatte!

Morgen machen wir uns auf den Icefield Parkway und wechseln somit auch die Unterkunft… aber dazu später mehr!

Ahoi.

8. Tag – Jasper

Veröffentlicht: Mai 10, 2018 in Urlaub
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Aufstehen, duschen und ins Dinner fahren. Man könnte denken man träumt…

Gestartet sind wir also gemeinsam im Smitty‘s Dinner um uns für die anstehenden Wanderungen zu stärken. Ähnlich wie in Amerika wird hier weder mit Kaffee noch mit Kalorien gegeizt. 2x Omelett und 2x Egg Benedict und alle waren zufrieden und satt.

Nach diesem fürstlichen Mahl sind wir in den Maligne Canyon gefahren um dort den gleichnamigen Trail zu laufen. Kurz (4,4km hin und zurück), schmerzlos und ganz ok. Nicht überragend aber ein guter Start in den Tag.

Weiter ging es dann am Medicine Lake (tolle Aussicht) zum Maligne Lake um dort den Moose Lake Loop (2,7km) zu wandern. Hier war die Herausforderung das wir inzwischen auf ungefähr 1.700m angekommen waren und hier trotz 15 Grad Celsius immer noch relativ viel Schnee lag. Auf unserem Weg sind wir also quasi durchgängig durch Schnee gestapft… leider haben wir außer Moose Köttel und Moose Fusspuren keine Spuren von den Elchen gefunden.

Dennoch war der Moose Lake extrem sehenswert und wir konnten wieder einmal in vollkommener Einsamkeit die Natur genießen.

Nach dem Rückmarsch haben wir uns entschlossen wieder zurück in Richtung Jasper zu fahren da uns eine weitere Wanderung durch Schnee nicht sonderlich erquicklich erschien. Auf dem Rückweg haben wir dann tatsächlich noch den ein oder anderen Elch gesichtet. Insbesondere das kleine Rudel direkt an der Hauptstraße war witzig, weil die ohne mit der Wimper zu zucken in aller Ruhe über die Hauptstraße gelatscht sind.

Nun war es aber Zeit für eine Kaffee und wir haben uns zum Leute beobachten in die Einkaufsstraße von Jasper gesetzt und dem Treiben im Ort zugeschaut. Weiter ging es dann nach kurzem Einkauf in Hotel, von wo die Mädels erst mal eine Runde laufen gegangen sind während ich mich mit Robert anderen wichtigen Sachen gewidmet habe… zum Beispiel die Aussicht genießen.

Zum Abendessen ging es dann noch mal in die Stadt, und auf einen Absacker in die Brewery.

Mal schauen wie morgen das Wetter wird. Der Wetterbericht sieht nicht so berauschend aus aber hier ändert sich das sowieso ständig…

7. Tag – Jasper

Veröffentlicht: Mai 8, 2018 in Urlaub
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Jetzt beginnen die Tage in denen wir Zeit haben die Nationalparks zu erkunden. So hat uns unser erster Weg heute morgen auch direkt in die Touristeninformation geführt um auszuloten was hier die Dinge sind die man unbedingt gesehen haben muss.

Anschließend haben wir noch fix in einer kleinen Bäckerei etwas Proviant besorgt und sind dann zum Pyramid Lake gefahren um dort am Ufer in Ruhe zu frühstücken und die Detailplanung für den Tag abzuschließen. Man kann in schlechterer Umgebung Frühstücken…

Frisch gestärkt sind wir dann einen kleinen circa 5km Rundwanderweg gelaufen der uns durch die dichten Wälder zu einem kleinen Waldsee, dem Katrine Lake, geführt hat. Das beste ist / war eigentlich das man hier fast komplett alleine ist. Nur selten begegnet man mal einem anderen Wanderer. So hatten wir auch diesen kleinen See ganz für uns und konnten die Ruhe und Natur ungestört genießen.

Nach dieser kleinen Wanderung sind wir weiter zum Old Fortnite Loop Trail gefahren,. Der zweite kleine Wanderweg der für diesen Tag auf dem Programm stand. Mit 3,6 km nicht lang aber einigen steileren Stellen. Man wird aber auf jeden Fall am Ende mit zwei Aussichtspunkten belohnt die es in sich haben. Einer auf einem Plateau von dem man einen Rundumblick auf die umliegenden Berge hat und einer von dem man auf Jasper schauen kann.

Sehr empfehlenswert.

Für heute waren wir dann genug gewandert und sind erst Mal fix ins Hotel gedüst um uns frisch zu machen und dann in die Stadt aufzubrechen. Die Damen wollten ja noch shoppen gehen… ich habe derweil mit Robert den Tag im Whistler Stop Pub Revue passieren lassen. Der Einfachheit halber haben wir dann hier auch gleich gegessen, gutes Pubfood zu vernünftigen Preisen und gutes Bier.

Morgen steht der Maligne Canyon auf dem Programm!

Heute haben wir mal etwas länger geschlafen. Dies war sicherlich auch dem Fakt geschuldet das unser Schlafzimmer kein Fenster hatte… 😂, so sind wir erst viertel neun aufgestanden.

Aber dennoch war alles ganz entspannt. Direkt vor unserer Tür hat sich ein See mit den dahinter liegenden Bergen ausgebreitet und so konnten wir gemütlich bei strahlendem Sonnenschein erstmal draußen einen Kaffee geniessen. Anschließend ging es zum einkaufen fix in den örtlichen Supermarkt und von dort zum ersten Wasserfall, den Spahat Falls.

Die Spahat Falls liegen unweit von Clearwater und sind vom Parkplatz aus in nur wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen. Nicht riesig aber dennoch sehenswert. Hier haben wir dann auch bei bestem Wetter gefrühstückt.

Weiter ging es dann zu den Dawson’s Falls, welche zwar nicht hoch aber dafür sehr breit und ziemlich laut sind. Von hier sind wir einen vier Kilometer langen Trail zu den Helmcken Falls gewandert. Der Trail ist relativ eng und bis auf umfallende Bäume, in unmittelbarer Entfernung zu uns ist ein dem Geräusch nach recht großer Baum umgefallen, auch wenig spektakulär. Dafür wird man am Ende dann mit den sehr beeindruckenden Helmcken Falls belohnt.

Hier donnern die Wassermassen aus großer Höhe und eingerahmt von atemberaubender Landschaft ins Tal. Wenn man, wie wir hinwandert, kommt man sehr nah an die Wasserfälle und hat mit ein bisschen suchen dennoch einen guten Blick auf die gesamte Kulisse. Hier lag obwohl es um die 20 Grad Celsius waren auch noch sehr viel Schnee, was alles noch etwas surrealer erscheinen hat lassen.

Nachdem wir dann wieder zurück bei Auto waren begann die Fahrt in Richtung Jasper. Typisch kanadische Straßen…. Wald Wald und noch mehr Wald. Wobei die Aussicht streckenweise extrem schön war. Insbesondere wenn man durch den Mt. Robson Provincial Park fährt hat man viel zu bestaunen. Der Mt. Robson selbst trägt dazu auch sein selbiges bei. Als höchster Berg der kanadischen Rockies (3954m) ragt er fast allein stehend über den anderen Bergen auf.

Kurz darauf erreichten wir Jasper dank einer Stunde Zeitverschiebung, eine Stunde nach unserem Plan 🤦🏼‍♂️, haben das diesmal relativ einfache Hotel bezogen (hier im Nationalpark sind die Preise eben gesalzen…) und sind zum Essen dann in die Jasper Brewery gegangen.

Hier habe ich zum ersten Mal in Kanada Elch gegessen. Schmeckt, kann man machen.

Die Planung für morgen sieht vor erst einmal in Visitor Center zu fahren und dann irgendwo zu wandern. 🤘🏼

Jo,

Nach einer heißen Nacht (der Vermieter hatte noch mal ordentlich Holz aufgelegt und so waren es circa 26° C in unserer Hütte…) begann wieder einmal einer dieser berühmten Reisetage… also haben wir nach dem für Ucluelet üblichen „Toast, Bacon und Ei Frühstück“ fast pünktlich um 09:45 Uhr unsere lieb gewonnene Hütte verlassen und uns auf den Weg zur Fähre gemacht.

Auf dem Weg dorthin fiel uns irgendwann ein mal zu prüfen wann und wie oft denn eigentlich die Fähren zurück an das Festland fahren. Das Ergebnis war ähhhh erschreckend. 13 Uhr fuhr eine und die nächste erst wieder um 15:20 Uhr… laut Navi würden wir ungefähr 12:45 Uhr an der Fähre ankommen und natürlich hatten wir auch keinen Platz reserviert.

Aber da wir mit den Fähren in diesem Urlaub sehr viel Glück haben waren wir tatsächlich ein Auto der letzten Charge die noch auf die Fähre gekommen sind… sonst wäre unser ganzer Zeitplan um mindestens 2h nach hinten geschoben wurden. Die Freude das wir es noch geschafft haben ist leider nicht in Worte zu fassen :-).

Nach einer entspannten Überfahrt ging es anschließend weitere 5h durch die kanadischen Wälder in Richtung Clearwater. In dem wir dann auch fast wie geplant um kurz nach 20 Uhr angekommen sind.

Hier führte uns der erste Weg direkt zu Hop „N“ Hog einem der wenige Restaurants die noch etwas länger geöffnet hatten. Sehr leckeres Pulled Pork, lokales Bier und große Portionen…

Anschließend wurde noch fix in unserem Motel (Jasper Way Inn – einfach, günstig, sehr netter Ausblick) der nächste Tag geplant und dann ab ins Neste.

Morgen steht der von Katja angepriesene „Wasserfalltag“ auf dem Programm.

4. Tag – Ucluelet

Veröffentlicht: Mai 5, 2018 in Urlaub
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Tag 4 auf unserer Reise begann leider ziemlich regnerisch, wir haben das aber genutzt um in aller Ruhe aufzustehen und dann uns ein sehr gutes Frühstück einzuverleiben. Natürlich standesgemäß mit Toast, Bacon und Eiern.

Kurz nach 10 Uhr sind wir dann, nachdem es weitestgehend aufgehört hatte zu regnen, zu dem kurzen aber schönen „Ucluelet lighthouse loop“ aufgebrochen. Hier unten gibt es noch richtige Urwälder so das auch die Wege direkt durch den Wald sehr beeindruckend sind.

Nach der kurzen Wanderung sind wir dann weiter zur aktuell hier um die Ecke stattfindenden Nationalen Surfmeisterschaft gefahren. Diese war aber leider etwas unspektakulärer als angenommen da die Wellen relativ niedrig waren,so ging es dann relativ zeitnah weiter nach Tofino. Hier wollten wir eigentlich mit dem Tofino Water Taxi nach Meares Island übersetzten um dort den „Big Tree Trail“ zu wandern. Allerdings war es uns nicht vergönnt eine Möglichkeit zu finden die Kollegen vom Water Taxi zu finden bzw. zu kontaktieren.

Also sind wir fix zur Touristinfo Tofino gedüst und haben uns dort eine Karte der Wanderwege in der Umgebung besorgt. Da diese alle nur sehr kurz waren haben wir uns entschieden direkt mehrere hintereinander abzulaufen. Gesagt, getan.

Zuerst ging es zum Radar Hill, dann den Schooner Cove Trail und anschließend noch auf den Rain Forest Trail. Insbesondere die beiden letzten sind sehr nett und man bekommt auch keine schmutzigen Füße weil die 1 – 2,5km nahezu zu 100% auf etwas über dem Boden erhobenen Holzpfaden zurückgelegt werden.

Nun war es schon ausreichend spät und wir wollten auch nicht nur des „laufenswillens“ noch andere Trails abhaken (irgendwann sieht auch der noch so interessante Regenwald gleich aus) und wir sind nach einem kurzen Stop in unserer Hütte noch ins „Howler‘s Family Restaurant“ gefahren. Eine Mischung aus Bowling Bahn, Pub und Disko. Das essen war gut aber nichts besonderes.

Obwohl der Tag regnerisch angefangen hat und wir den ein oder anderen Rückschlag einstecken mussten war es dennoch sehr cool und wir haben wie immer das beste draus gemacht 🙂

Morgen gehts dann auf die 10h fahrt nach Clearwater…