3. Tag – Serres – Bauduen

Also, heute war also unser erster kompletter Tag in Frankreich… Wir starteten mit einem leckeren Frühstück im Hotel: Croissant, Baguette und verschiedene Marmeladen – sehr gut!

Dann haben wir schnell fertig gepackt und sind weiter in Richtung der Verdon-Schlucht gefahren. Die Landschaft hier ist sehr beeindruckend und erinnert in den kleinen Dörfern doch sehr an Italien. Na ja, mediterran halt…

Unser erster Halt war in Castellane, um dort eine kleine Wanderung zu machen. Die war kurz geplant, aber wir haben sie dann doch etwas abgekürzt… Im Internet stand zwar, dass sie kinderfreundlich ist, aber wohl eher für ältere Kinder.

Es ging relativ steil über unebene Wege in Richtung Notre-Dame du Roc. Die Aussicht war dennoch toll und es gab einiges zu entdecken. Das Wetter war mit 23 Grad auch sehr angenehm, nur Edgar tragen brachte mich das ein oder andere Mal ins Schwitzen :-P.

Nach dem Abstieg haben wir uns dann ein kleines Café gesucht, um etwas zu essen: Toast mit Ziegenkäse und Schinken… Schon lecker, aber die viel angepriesene französische Küche vermisse ich doch noch etwas. Na ja, ist ja auch erst Tag 1,25 in Frankreich.

Wir hatten leider nicht so viel Zeit, um Castellane weiter zu erkunden. Es ist aber ein nettes kleines Städtchen. Denn wir wollten noch weiter auf der Route de Crêtes (D23), um die Verdon-Schlucht in Augenschein zu nehmen. Also sind wir nach dem Mittag direkt in Richtung besagter D23 gefahren.

Hier erwarten einen jede Menge Aussichtspunkte auf den Grand Canyon von Europa. Dieser Name kommt nicht von ungefähr. Es ist wirklich eine sehr beeindruckende Landschaft, und wir hatten auch Glück mit dem Wetter und der Fernsicht. Auf dieser Route hat man die Möglichkeit, an zig Aussichtspunkten anzuhalten, um die Landschaft aus verschiedenen Blickwinkeln zu bewundern. Man ist zwar nicht alleine… Aber trotzdem sehr empfehlenswert.

Zurück von der Route ging es dann Richtung des Campingplatzes, mit einem vorherigen Abstecher zu einem Supermarkt, um dann hier den Tag entspannt ausklingen zu lassen.

Die Unterkunft passt; es ist so ein Mini-Mobilheim. Es war hier unten auch schwierig, etwas zu finden. Das Einzige, was doof ist, ist, dass wir hier bei der Abreise (übermorgen) sauber machen müssen. Egal…

Morgen wird dann ein entspannter Tag ohne viel Herumfahren. Peace Out!

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