5. Tag – Valle di Cadore

Anders als geplant regnete es heute den ganzen Tag …

Also mussten wir morgens spontan umplanen (bzw. komplett neu planen) und entschieden uns für einen Besuch der Hängebrücke Ponte Tibetano Passerella Sospesa, ein Mittagessen und anschließend einen Ausflug in eine Grotte.

Gedacht, besprochen, getan – um 10 Uhr ging es los in Richtung Hängebrücke. Etwa 30 Minuten fuhren wir durch die gewundenen, regenverhangenen Straßen der Dolomiten.

Am Parkplatz angekommen, war erst einmal wetterfeste Kleidung angesagt. Dann liefen wir etwa 15 Minuten zur Brücke. Der Weg war gut ausgebaut, streckenweise recht steil, aber wir hatten Glück: In einem kurzen Regenloch konnten wir den Weg bei trockener Witterung genießen. Die Brücke hatten wir ganz für uns allein – also einmal drüber, auf der anderen Seite ein kleines „Picknick“ für Edgar und Joni, und dann ging es auch schon zurück über die Brücke und zum Auto. Ein schöner kleiner Spaziergang mit tollen Ausblicken und einer sehr coolen Hängebrücke!

Weiter ging die Fahrt – nun auf der Suche nach Nahrung. Die ersten beiden Versuche scheiterten leider, aber dann entdeckten wir eine Pizzeria, an der wir zufällig vorbeifuhren. Ein echter Glücksgriff: kein Touri-Ort, superleckere Pizza zu fairen Preisen.

Gestärkt machten wir uns auf den Weg zu den Grotten (Parco Grotte del Caglieron), wo wir ein wenig umherflanierten. Für vier Euro pro Erwachsenen ein lohnenswertes Ziel, wenn man in der Gegend ist. Wir waren etwa eine Stunde unterwegs und ziemlich beeindruckt.

Danach ging es zurück Richtung Ferienhaus, mit einem kurzen Zwischenstopp im Supermarkt unseres Vertrauens. Dort sind wir etwas eskaliert – der Vorrat an Pesto ist nun auf unbestimmte Zeit gesichert.

Im Domizil auf Zeit wurde dann eine extrem leckere Carbonara gezaubert – und von allen restlos verputzt. Danach folgte die Tagesplanung und das große Finale der Phase-10-Partie von vor zwei Tagen … es ging wieder heiß her!

Tschau!

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