6. & 7. Tag – Valle di Cadore

Gutes Wetter schreit nach Aktivitäten im Freien… also ging es nach einem stärkenden Frühstück gegen 10 Uhr los in Richtung Lago di Cadore (ein See hier in der Nähe), und zwar diesmal mit dem Fahrrad.

Das übliche Setup wurde beibehalten: zwei Gravelbikes und zwei E-Bikes, um die Kids auch mit befördern zu können.

Hier gibt es sehr schöne und extrem gut ausgebaute Radwege… okay, aber auf der Straße fahren wäre echt Kamikaze. Mit dem Rad möchte ich nicht auf einer der hiesigen Hauptstraßen unterwegs sein – die meisten sind ziemlich eng, und die LKWs donnern ungebremst durch.

Zurück zum Thema. Es ging also auf einem tollen Radweg durch wunderschöne Landschaft rund 15 Kilometer bis zum oben genannten See, um dort eine kurze Pause einzulegen. Türkises Wasser, Bergpanorama, Sonne – was will man mehr? (Vielleicht Pizza und Bier.)

Nachdem wir ein wenig gechillt und Fotos gemacht hatten, ging es wieder bergauf zum Mittagsrestaurant des Tages: das „El Gringo“, eine Pizzeria. Modern eingerichtet, sehr leckere Pizza, nette Bedienung – war richtig gut.

So gestärkt sind wir wieder in Richtung Ferienhaus aufgebrochen. Diesmal ging es mehr bergauf, aber alles war gut machbar, und die beiden Bio-Biker (Katja und ich) haben die Etappe bis zur nächsten (spontanen) Station gemeistert. Diese Station war eine Eisdiele… also hier noch schnell 1–2 Kugeln Gelato in den Kadaver gepresst und dann ab nach Hause.

Dort wurde heute gegrillt, anschließend die Kids ins Bett gebracht und dann die umfangreiche Planung des nächsten Tages in Angriff genommen… Welcher Lift hat auf? Wo wollen wir hin? Gar nicht so einfach, wenn die Saison quasi erst beginnt und die Lifte gerade erst öffnen. Aber wir haben es geschafft – und so ging es am nächsten Tag etwas früher los in Richtung Helmjet-Sexten-Liftstation. (Berg- und Talfahrt für 4 Erwachsene + 3 Kinder unter 8 = 128 Euro.) Von hier ging es hinauf auf den Helm (den Berg).

Nach einer kurzen Orientierungsphase auf dem Berg entschieden wir uns für den Barfuß- bzw. Familienwanderweg – also los. Am Anfang gab es noch einen sehr coolen Spielplatz mit kleinen Häusern, eingebauten Rutschen etc., und dann ging es über im Boden versenkte Baumscheiben bergauf, bis wir zur Hahnspielhütte abbogen. Mit ein wenig Überzeugungskraft konnten wir auch die jüngeren Teile unserer Wandergruppe (Edgar) dazu bewegen, weiter zu marschieren. Es war aber wirklich nicht weit – nach 20 Minuten waren wir schon am Ziel. Sah geschlossen aus, war aber offen! Also dort den Bauch vollgeschlagen und dann wieder zurück zum Barfußpfad.

Der ist echt einen Besuch wert: mega lang (1–2 Kilometer), immer wieder mit Möglichkeiten zum Rasten und einem dauerhaft tollen Ausblick! Dann wieder runter mit der Seilbahn, im LIDL noch mal eingekauft und feines Resteessen.

Für morgen halten wir uns Optionen offen.

Tschau!

Hinterlasse einen Kommentar