So, heute versprach das Wetter an den Plitvicer Seen ganz ok zu sein und so haben wir gestern Abend noch Tickets gebucht.
Die Plitvicer Seen sind der älteste und größte Nationalpark Kroatiens und seit 1979 UNESCO-Weltnaturerbe. Berühmt sind sie für ihre 16 terrassenförmig angeordneten Seen, die durch Wasserfälle miteinander verbunden sind. Besonders eindrucksvoll sind die Farben des Wassers, die je nach Mineralien- und Lichtverhältnissen zwischen Türkis, Grün und Blau wechseln.
Die Seen sind von unserer Unterkunft keinen Katzensprung entfernt und so hieß es auch zeitig aufbrechen. 08:45 ging es somit los auf die etwas über zwei Stunden lange Autofahrt. Erst über die Autobahn und dann noch circa eine Stunde über sehr abenteuerliche und kurvige kroatische Landstraßen.
Kurz vor 12 Uhr sind wir dann auch durch die Ticketkontrolle und hinein in den Naturpark am Tor 1. Unser Plan war im Grunde die gleiche Route wie 2019, als ich mit Franzi alleine hier war. Vom Haupteingang zum ersten Bus-Spot im Park laufen (ST1), von dort zu ST2 fahren und dann weiter mit dem Bus zu ST3. Von dort ging es dann zu Fuß um 13:00 Uhr los über die schmalen Stege und durch die wunderbare Landschaft bis zur Bootsanlegestelle (P2), um von dort mit dem Boot auf die andere Seite des Sees zu fahren (P3). Hier sind wir gegen 15 Uhr angekommen und haben uns erstmal bei etwas zu essen und einem Bier gestärkt.




Jetzt stand der Endspurt an. Von hier in Richtung des großen Wasserfalls, kurz vorher aber abbiegen zum Haupteingang und dann husch husch zu den Autos. Es war ja inzwischen nach 16 Uhr und wir mussten ja noch zurückfahren.
Die Jungs haben wieder super mitgemacht und sich ein neues Wanderabzeichen verdient.
Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit haben wir uns entschlossen, unterwegs zu essen und haben daher das Restaurant Gradina in Josipdol angesteuert… und glücklicherweise in dieser verlassenen Gegend noch eine Tankstelle gefunden – unser Tank war nämlich ganz schön leer. Egal! Das Restaurant liegt zwar an der Autobahn, war dafür aber gut, günstig, und wir konnten das erste Mal Bärensteak essen.

Das Restaurant Gradina liegt direkt an der Autobahn A1 bei Josipdol und ist für Reisende auf dem Weg zwischen Zagreb und der Adriaküste ein beliebter Stopp. Besonders bekannt ist es für Wildgerichte wie Bären- oder Wildschweinsteak, die man in Kroatien nur selten findet.
Jetzt ist es 21:10 Uhr und wir sind fast wieder in der Ferienwohnung… daher: over and out.