13. & 14. Tag – Rabac → Jereka

So hieß es nun Abschied nehmen vom Urlaub vom Urlaub im AI-Hotel. Also haben wir uns noch einmal die Bäuche beim Frühstück vollgeschlagen und sind dann in Richtung Slowenien aufgebrochen.

Wie üblich ging es gegen 10 Uhr los auf die ca. 3,5-stündige Fahrt. Hier gibt es wenig zu berichten… wir sind durch wirklich schöne Landschaften gefahren und dann am frühen Vormittag in Bled angekommen, um uns dort am See ein wenig die Beine zu vertreten und diesen Touri-Hotspot gleich mit abzuhaken.

ℹ️ Bled
Der Bleder See ist einer der bekanntesten Orte Sloweniens. Besonders markant ist die kleine Insel mit der Marienkirche in der Mitte des Sees sowie die Burg Bled, die hoch über dem Wasser thront.

Nach den warmen Tagen in Kroatien (außer dem letzten) hat uns tatsächlich die Temperatur etwas zu schaffen gemacht. Auf einmal nur noch 12–13 °C, das ist schon eine Umstellung. Egal, der See ist schön und die Gegend hier sollte man auf jeden Fall mal anschauen. Kurz bevor wir wieder zum Auto sind, hat ein Vogel Franzi noch auf den Kopf gekackt – und somit sind wir mit viel Glück weiter zur letzten Unterkunft für diesen Urlaub gefahren.

Hier sind wir dann circa 16 Uhr angekommen. Ein großes Haus in einem kleinen Dorf mit einem fantastischen Ausblick durch ein Tal bis hin zum Bohinjsko jezero in der Ferne. Mit den Unterkünften haben wir diesen Urlaub echt Glück, auch hier mangelt es eigentlich an nichts: mehr Schlafzimmer als wir brauchen, mehr Bäder als wir brauchen, ein Kamin und eine Tischtennisplatte!

ℹ️ Bohinjsko jezero
Der Bohinjer See ist der größte natürliche See Sloweniens und liegt im Triglav-Nationalpark. Er ist bekannt für sein glasklares Wasser und als Ausgangspunkt für Wanderungen in die Julischen Alpen.

Also erstmal ausgepackt, Abendbrot gegessen und dann kurz die Planung für den nächsten Tag gemacht sowie eine halbe Runde Phase 10 gespielt.

Am nächsten Morgen ging es dann mit den Rädern zur Talstation des Vogel. Also Räder von den Autos bauen, alles noch mal checken und fertig machen… dabei stand noch ein schneller Schlauchwechsel bei Franzis Vorderrad auf dem Programm, aber sonst war alles fit. So ging es halb 11 los in Richtung der Gondelstation. Gut machbare 13 Kilometer, die größtenteils auf sehr schönen Fahrradwegen zurückgelegt wurden. Die Landschaft ist hier einfach toll und erinnert oftmals an Kanada.

ℹ️ Vogel (Slowenien)
Der Vogel ist ein Bergmassiv oberhalb des Bohinjer Sees. Von der Talstation bei Ukanc führt eine Gondelbahn auf etwa 1.535 m Höhe. Das Gebiet ist im Winter ein Skigebiet und im Sommer ein beliebtes Wandergebiet mit fantastischen Ausblicken.

Leider ist uns unterwegs aufgefallen, dass wir zwar Fahrradschlösser dabei haben, aber nur für eins den Schlüssel… Zum Glück fanden wir aber einen E-Bike-Verleih, der uns auch zwei Fahrradschlösser ausgeliehen hat.

Von der Talstation sind wir dann mit der Gondel auf den Berg gefahren. Alle halbe Stunde fährt die Gondel und man sollte tatsächlich zu Stoßzeiten zusehen, dass man etwas eher da ist. Unsere Gondel war sehr voll, aber wir haben noch reingepasst.

Oben erst einmal Mittag im Restaurant der Gondelstation. Lustigerweise saßen wir am selben Platz wie ich und Franzi (und Edgar) vor 3 Jahren, als wir schon mal auf der Durchreise nach Kroatien hier Halt gemacht hatten. Nach der Stärkung mit Gulascheintopf, Ćevapčići und vegetarischer Platte sind wir in Richtung Gipfelkreuz Razgledna Kocka Orlove Glave aufgebrochen.

ℹ️ Razgledna Kocka Orlove Glave
Dieser Aussichtspunkt am Vogel bietet ein kleines Gipfelkreuz mit Panoramablick über den Bohinjer See und die umliegenden Julischen Alpen. Eine Glocke am Kreuz lädt Besucher dazu ein, ihren Aufstieg symbolisch abzuschließen.

Hier oben sind es noch mal ganz andere Temperaturen. Laut App 2 °C und starker Wind. Laut Gefühl noch mal kälter – und ja, sehr windig. Dennoch haben wir uns bis zum Kreuz durchgeschlagen, dort die Glocke geläutet, den Ausblick bestaunt und natürlich viele Bilder gemacht… Der Abstieg war dann noch kälter, da der Wind noch mal deutlich zugenommen hatte und die Sonne von Wolken verdeckt war. Aber auch das haben wir geschafft – und die drei Kids haben wieder super mitgemacht.

Jetzt hieß es nur noch Abfahrt ins Tal, dann Abfahrt mit den Rädern zurück zur Ferienwohnung. Wobei die zwei ohne E-Bike auf den letzten Metern zu kämpfen hatten… 10 % Steigung über eine doch relativ lange Strecke. Aua. Aber auch das haben wir geschafft.

Jetzt wieder chillen – und morgen wollen wir Ljubljana unsicher machen.

ℹ️ Ljubljana
Die Hauptstadt Sloweniens ist bekannt für ihre charmante Altstadt, den Fluss Ljubljanica mit seinen Brücken, das Schloss Ljubljana sowie eine lebendige Café- und Kulturszene.

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