4. & 5. Tag – Hurghada

Heute Nacht hatten wir einen kleinen Streifschuss: Edgar bekam gegen 01:00 Uhr Bauchschmerzen und musste sich kurz darauf übergeben. Dank der rechtzeitigen Warnsignale lief das Ganze immerhin ohne größere Kollateralschäden ab. Nach einer kurzen Besserung kam am Vormittag noch leichtes Fieber dazu, was den Tag dann deutlich entschleunigt hat. Gegen 18 Uhr sah es aber schon wieder ziemlich gut aus und er war fast wieder der Alte.

Also hieß es statt Wasserpark erst einmal: entspannen am Pool. Am Nachmittag ging es noch kurz zur Farbenparty an den Strand, später stand ägyptische Live-Musik und anschließend Abendessen auf dem Programm. Der Plan für den nächsten Tag war damit klar: auf ein Neues Richtung Wasserpark.

Und genau so kam es dann auch. Edgar ging es wieder gut und nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg in die Makadi Water World. Der Wasserpark soll zu den größten in Ägypten gehören – und klein wirkt dort wirklich gar nichts. Für Edgar sind viele der großen Rutschen zwar noch tabu, weil sie erst ab 120 Zentimetern freigegeben sind, aber auch für kleinere Kinder gibt es dort mehr als genug zu entdecken.

ℹ️ Makadi Water World
Die Makadi Water World liegt in der Makadi Bay und gilt als einer der größten Wasserparks der Region. Neben zahlreichen actionreichen Rutschen gibt es auch Kinderbereiche und Familienattraktionen – ideal also, wenn nicht jeder direkt die ganz wilden Dinger mitnehmen möchte.

Besonders gut kam die Familienrutsche an, bei der man gemeinsam in einem riesigen Reifen nach unten saust. Ich selbst habe noch zwei andere Rutschen getestet und sagen wir es mal so: Alter Falter, da sind schon ein paar ordentliche Geräte dabei.

Gegen Mittag ging es zurück ins Hotel. Dort haben wir uns erst einmal an den Strand verzogen, ein bisschen herumgelegen, Sandburg gebaut und zwischendurch noch eine Parade mit aufblasbaren Kostümen bestaunt. Also eigentlich genau das, was man nach ein paar schnellen Runden im Wasserpark so macht.

Am späten Nachmittag landeten wir dann noch einmal am Pool. Dort hat Edgar seine ersten Schwimmversuche ohne Schwimmflügel unternommen. Mit der neuen Tauchermaske funktionierte das schon erstaunlich gut. Jetzt fehlt eigentlich nur noch der letzte Schritt: schwimmen ohne Maske. Aber eins nach dem anderen – die Richtung stimmt auf jeden Fall.

Ansonsten gibt es heute gar nicht viel mehr zu berichten. Ein guter Tag, Edgar wieder fit, Wasserpark abgehakt und am Ende noch ein kleiner Schwimm-Meilenstein. Reicht also völlig.

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