Heute ging es endlich wieder los. Dieses Mal sogar mit zusätzlicher Reisebegleitung: meine Mum und ihr Freund sind mit dabei. Den beiden hatten wir die Reise nämlich schon vor vielen Jahren einmal zum Geburtstag geschenkt. Dann kam Corona. Dann kam Edgar. Und wie das Leben eben so spielt, wurde aus „bald“ irgendwann „jetzt aber wirklich“.
So sind wir heute Morgen in Zella-Mehlis aufgebrochen und haben uns auf den Weg nach Frankfurt gemacht. Mit dem Auto, zu fünft, mit Kindersitz – sagen wir mal so: Platzverschwendung war in diesem Fahrzeug definitiv kein Thema. Aber es ging besser als gedacht.
Weiter ging es vom Parkhaus mit dem Zug zum Flughafen, dort dann mit dem fahrerlosen Flughafen-Zug zwischen den Terminals, anschließend mit dem Flugzeug nach Island und vor Ort schließlich mit dem Mietwagen weiter zu einem Pferdebauernhof. Wenn es heute Bonuspunkte für genutzte Verkehrsmittel gegeben hätte, hätten wir vermutlich direkt ein kleines Diplom bekommen.
Alles in allem hat aber erstaunlich gut funktioniert. Nur in Frankfurt sind wir einmal mit der S-Bahn in die falsche Richtung gefahren. Das war kurz unnötig, aber zum Glück kein Drama. Danach lief alles reibungslos.


Der Flug selbst war angenehm. Das Flugzeug war modern, sogar mit Entertainment-System auf der kurzen Strecke. Das hätte ich so gar nicht erwartet. Auch unser Mietwagen in Island, ein Hyundai Santa Fe, macht einen richtig guten ersten Eindruck. Viel Platz, bequem und irgendwie genau das richtige Auto für diese Landschaft.
Schon auf den ersten Kilometern zeigt sich Island ziemlich eindrucksvoll: weite Landschaften, Lavafelder, Flechten, lange Straßen und erstaunlich wenig Verkehr. Ein bisschen fühlt es sich an wie eine Mischung aus Mondlandschaft und Nevada – nur kühler.
Der erste Eindruck von Island lässt sich schwer beschreiben. Ein wenig wie Nevada vielleicht: weite Landschaften, Lava, Flechten, lange Straßen und kaum Verkehr. Alles wirkt offen, rau und irgendwie besonders. Man schaut aus dem Fenster und denkt ständig: „Okay, das sieht jetzt schon wieder ziemlich spektakulär aus.“
Selfoss liegt im Süden Islands und ist ein guter Ausgangspunkt für Touren entlang der Südküste sowie in Richtung Golden Circle. Für uns ist es der erste Ankerpunkt dieser Reise.
Jetzt kommen wir aber erst einmal richtig an, sortieren uns, atmen durch und schauen, was die nächsten Tage so bringen. Der Auftakt war jedenfalls schon mal vielversprechend – inklusive Familienlogistik, S-Bahn-Ehrenrunde und isländischem Weitblick.
