3. Tag – Siem Reap (Angkor Archaeological Park)

In aller Frühe hieß es heute für uns: Aufstehen… gar nicht so einfach, da wir gestern noch relativ lange unterwegs waren und anschließend die Weiterreise geplant haben. Trotzdem hieß es um 04:45 Uhr aufstehen damit wir mit dem gestern organisierten Moped um kurz nach 05:00 Uhr in Richtung Angkor Wat aufbrechen konnten.

Hier soll man sich den Sonnenaufgang über Angkor Wat ja nicht entgehen lassen. Hat sich letztendlich auch gelohnt, wir hatten Glück mit dem Wetter und so konnte man dieses Schauspiel auch genießen. Ein weiterer Vorteil war, dass wir natürlich sehr zeitig in den Tag gestartet sind und somit viel Zeit zum Entdecken der Tempel im Park hatten.

Wir würden übrigens die Erkundung auf eigene Faust (mit dem Moped!) unbedingt empfehlen. Mit dem Fahrrad sind die Strecken zu weit und mit einem Tuk Tuk (welches man natürlich auch für einen ganzen Tag mieten kann) ist man dann trotzdem zu unflexibel. Schneller ist man mit dem Moped übrigens auch :-).

So sind wir quer durch den Park gecruised, Benzin gesucht, entgegen dem Verkehr durch Einbahnstraßen gefahren und haben Polizisten nach Rat gefragt. Sehr cool und individuell!

Folgende Tempel sind (von denen, die wir besucht haben) unserer Meinung nach die besten:

1. Ta Prohm

Quasi der Tomb Raider Tempel. Hier wurden zumindest Szenen aus einem der Kinofilme gedreht. Der Tempel wurde weitestgehend so belassen wie er entdeckt wurde und so schlängeln sich die Wurzeln der riesigen Bäume durch den Tempel, Wege sind versperrt und überall liegen riesige Steinquader herum. Man fühlt sich ein wenig wie bei einer Expedition mit Indiana Jones und Lara Croft.

Vormittags war auch noch relativ wenig los!

2. Der Bayon Tempel

Der Tempel der vielen Gesichter (am besten mal Wikipedia bemühen)… schöner großer Tempel mit vielen „Gesichtstürmen“ und gut erhaltenen Reliefs. Hier war auch am Morgen noch wenig los, wir waren zur Öffnungszeit pünktlich um 07:30 Uhr dort. Der Tempel bietet sich als Anschluß von Angkor Wat an, da er auf dem Weg zwischen Angkor Wat (Sonnenaufgang…) und Ta Prohm liegt.

3. Angkor Wat

Der wohl bekannteste Tempel von Kambodscha und das Wahrzeichen des Landes. Ohne Frage extrem beeindruckend, groß und schön. Aber eben auch (zu jeder Zeit) voll mit Touristen wodurch man nicht so richtig das notwendige Feeling bekommt. Aber das ist unsere persönliche Meinung 🙂 Auf jeden Fall besuchen. Aber hier nur unsere Nummer 3 in der Rangliste.

4. Banteay Srei

Dies war der letzte Tempel der auf unserer Liste stand und so sind wir nach dem Besuch von Ta Prohm hierhin aufgebrochen. Mit dem Moped und zügiger Geschwindigkeit benötigt man circa 45 Minuten bis zu diesem Tempel von Ta Prohm aus. Es sind immerhin etwas über 20 Kilometer.

Leider hat sich dieser Weg, abgesehen von der Fahrt durch die Reisfelder und kleinen Orte, nicht gelohnt. Der Tempel hatte deutlich weniger zu bieten als die bereits oben genannten und konnte mich nicht voll und ganz überzeugen.

Nach all dem Tempel anschauen stand uns der Sinn dann nach etwas Erholung und wir haben uns auf dem Rückweg gemacht. Zufällig sind wir dabei beim BBC (Banteay Srey Butterfly Centre) vorbei gekommen und habe noch mal kurz gehalten. Eine kurze geführte Tour kostet 5$ (mit Getränk und Essen = 9$) und lohnt sich definitiv. Sehr coole Schmetterlinge und man lernt auch noch etwas…

Nach einer erholsamen Poolsession sind wir dann noch mal zu Massage und Essen in die Stadt „ge Tuk tuk‘t“ und nun heißt es bald schlafen weil morgen geht es weiter nach Battambang.

Ahoi!

 

 

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