5. Tag – Battambang

Die erste Nacht im Haus ohne Fenster und Klimaanlage wurde erstaunlich gut überstanden! Heiß war es nicht, im Gegenteil irgendwann brauchten wir aufgrund des massiven Einsatzes von Ventilatoren auch die Decke…

Getier wurde auch keines gesehen und die Nachbarn haben nur bis 21 Uhr in Ohrenbetäubender Lautstärke Karaoke gesungen :-).

Zur Stärkung gab es heute dann nur einen Kaffee und einen kurzen Plausch mit den Besitzern und anderen Französischen Gästen. Hier sind scheinbar viele Franzosen zu Gast weil die Hausherrin aus Südfrankreich stammt. Während des Kaffees hat uns Sam (der Hausherr) auf Maps.me (App die gut zur offline Navigation in Kambodscha taugt!) eine Route empfohlen.

Nach kurzer Einweisung in das motorisierte Geschoss (bei dem mal wieder der Tacho nicht funktioniert hat… Hallo Indonesien!) ging es auf die abenteuerliche Tour. Erstmal sind wir viel zu weit an unserem 1. Ziel vorbei gefahren weil die Ansagen von Maps.Me nur funktionieren wenn der Bildschirm nicht gesperrt ist. Naja also zurück!

Endlich angekommen haben wir eine relativ lange und einspurige Hängebrücke bestaunt (Plov Thmey). Also einspurig für Mopeds und schön wackelig.

Anschließend ging es in den Tempel (Kampong Pil Pagoda) gegenüber um direkt von einem älteren Herren zum Mittag eingeladen zu werden. Lustigerweise haben wir kein Wort von dem verstanden was er uns erzählt hat (eine Mischung aus Khmer und Französisch vermuten wir), konnten die Einladung aber auch nicht so einfach ablehnen. Naja es hat geschmeckt, war lustig und ein tolles Erlebnis. Hunger hatten wir auch zufällig.

Nach anschließender kurzer Tempel Besichtigung (die weniger bekannten Tempel sind hier teilweise relativ ungepflegt und schmutzig). Ging es weiter auf einer Straße die keine war, in eine Sackgasse auf der gerade ein Kind gekackt hat.

Schlammig war es auch ziemlich und so sahen nach dem Wendemanöver unsere Schuhe und Füße entsprechend aus. Aber der Weg ist ja das Ziel und so sind wir schnell weiter über abenteuerliche Straßen die in Deutschland vermutlich nur mit einer Vollcrossmaschine befahren werden und nicht mit einem Motorroller.

Vorbei an anderen Tempeln und Bäumen voll mit Riesenfledermäusen immer in Richtung des Banan Tempels.

Dort angekommen haben wir erst einmal eine Mittagspause gemacht um uns für den Aufstieg, der es in sich hat, zu wappnen. Der Tempel ist ganz nett, weitestgehend nicht restauriert und somit gefährlich (zumindest vermitteln das die ganzen Schilder). Ein Besuch lohnt sich aber.

Nun wussten wir nicht so recht weiter da es schon später Nachmittag war und wir eigentlich von der abenteuerlichen Fahrt, der Hitze und dem anstrengenden Aufstieg recht platt waren. Wir sind trotzdem noch mal in Richtung „Bat Cave“ gefahren, waren aber leider zu früh da um zu sehen wie die Fledermäuse aus der Höhle strömen. Egal, ein Bierchen und dann ging es zurück ins Guesthouse.

Zum Abendessen sind wir dann nochmal mit den klapprigen Fahrrädern in Richtung Stadt gefahren, aber aufgrund des enormen Verkehrs nicht bis ganz rein. Ein Restaurant am Rande hat es auch getan.

Jetzt chillen wir noch in den Hängematten und morgen früh geht es per Boot dann zurück nach Siem Reap.

Ahoi!

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