48. Tag – Big Island (Mauna Loa)

Der Boden ist Lava!… aber wenigstens ist sie schon kalt.

Da es gestern mit dem Wandern ja nix geworden ist, hatten wir uns für heute etwas Größeres vorgenommen. Eine Wanderung auf dem Mauna Loa.

Der Start liegt bereits auf 3.400m und der Gipfel auf knapp 4.200m, dass wir es nicht bis ganz nach oben schaffen würden, war uns klar. Die meisten Wanderer für diese Tour starten bereits morgens um 06:00 Uhr, da hierfür mindestens 10 Stunden eingeplant werden müssen (hoch und runter). Wir mussten aber erst noch 2h bis zum Start der Wanderung fahren und wollten auch nicht mitten in der Nacht aufstehen. Für uns ging es daher kurz vor 10 Uhr los.

Schon beim Aussteigen und Zusammenpacken der Sachen am Auto merkt man die Höhe deutlich. Die Luft ist hier halt doch etwas dünner als „unten“.

Dann ging es los, erst ein kurzes Stück entlang einer Straße bis zu einem Schild, das auf den Trail führte. Wobei man von einem Weg nicht viel sehen konnte… ab hier wandert man dann über verschiedene Lavafelder geführt von Ahus (Steinhaufen) immer weiter den Berg hinauf. Die Landschaft hier ist schon echt krass. Es gibt keine Pflanzen und keine Lebewesen. Nur erkaltete Lava soweit man schauen kann. Diese sieht mal so aus als wäre sie im fließen erkaltet, mal gibt es riesige Felder mit „Lavatrümmern“, bei denen ich noch nicht herausgefunden habe, wie sie entstehen.

Der Boden klingt manchmal sehr hohl und man passiert auch immer wieder größere und kleinere „Höhlen“, bei denen ein Teil des Lavastroms kollabiert ist und sich somit diese Höhlen bzw. Löcher gebildet haben.

Wir sind also gut 2 Stunden den Berg bis auf rund 3.800m ü.NN hoch gewandert und haben dann aufgrund der Zeit (und ein bisschen wegen Franzis Fuß) wieder den Abstieg angetreten. Allerdings ändert sich auch ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr viel an der Landschaft… Lava, Lava, Lava. Von daher war es auch nicht schlimm.

Zurück ging es dann wieder auf dem gleichen Weg, den wir gekommen sind – über eine 13 Meilen Lange einspurige Straße, welche sehr kurvig und hügelig ist und die ganze Zeit durch Lavafelder führt… auch sehr cool und wenn man sich nicht zwingend an die 20 MPH hält, ein bisschen wie Achterbahn fahren.

Als Belohnung für die Strapatzen ging es dann ins Big Island Brewhaus zum Abendbrot und dann schnell in die Unterkunft zum HotTub.

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