18. Tag – Mangakino -> New Plymouth

Nach unserer Nacht auf dem Stellplatz am See (öffentliche Toilette, 2$ Dusche) haben wir in Windeseile unsere Sachen gepackt und sind bereits 08:30 Uhr nach Waitomo gefahren.

Eine Expedition in die Höhlenlandschaft von Waitomo stand an. Hierzu haben wir bei der Spellbound Agentur eine Tour gebucht (es gibt auch noch eine andere „normale“ Tour von einem anderen Anbieter aber die soll wesentlich kürzer und nicht so schön sein). Start war um 11:00 Uhr also blieb nach der Anfahrt noch Zeit für ein kleines Frühstück im Cafe dort nebenan.

So frisch gestärkt ging sind wir dann pünktlich mit unserem Guide „Zane“ und fünf anderen gestartet. Erst einmal mit dem Bus durch die hügelige Landschaft von Neuseeland zur erste Höhle. Während der Fahrt hat uns Zane mit viel Witz über einige interessante Fakten der Flora und Fauna informiert… echt gut. Auch wenn das Neuseeländische Englisch manchmal recht schwer zu verstehen ist.

Dort angekommen ging es direkt los, kurzer Fußmarsch zum Eingang der Höhle, Helme auf, Foto machen, Aale gezeigt bekommen (ich dürfte einen anfassen, sehr glitschig) und ab in die Höhle.

Nach kurzer Einleitung ging es dann auch ans Eingemachte. Glowworms (nicht zu verwechseln mit den europäischen Glühwürmchen) bestaunen. Erst nur ein paar, wobei wir wieder allerhand über diese etwas komischen Tierchen erfahren haben und dann ging es mit einem Boot in der Höhle weiter. Hier waren es dann Millionen. Echt krass und beeindruckend. Wenn man in einer Höhle ohne Tageslicht ist, über einem alles leuchtet und das so stark, dass man durch das Licht doch allerhand erkennen kann. Wirklich sehr zu empfehlen.

Nach dieser Höhle war kurz Pause und dann sind wir noch in eine andere gegangen. Hier ging es dann mehr um Stalagmiten, Stalaktiten und allgemein um die Entstehungsgeschichte dieser Höhlen und die Geologie. Nicht ganz so beeindruckend wie die Glowworms aber trotzdem sehr interessant und auch wirklich gut von unserem Guide gemacht.

Nach gut drei Stunden war dann der Spaß vorbei, wir haben wieder unseren Juicy bestiegen und sind in Richtung New Plymouth (die andere Seite der Insel) gebrettert. Auf dem Weg dorthin haben wir noch spontan bei einer Felsformation namens „The three Sisters“ angehalten und konnten (da Ebbe war) auch eine kleine Wattwanderung dorthin machen. Glück gehabt und auch sehr sehr sehenswert!

Der Camplingplatz unserer Wahl hatte dann auch noch freie Plätze (ist aktuell durch die Nebensaison auch kein Problem) und so haben wir einen Platz mit direkteren Meerblick bekommen.

Zur Belohnung für den guten Tag sind wir dann noch in die Stadt und dort in ein Brewery Bistro gegangen. Sehr gut und sehr lecker.

Morgen geht es dann erst zum Mount Taranaki und dann über den Forgotten World Highway wieder etwas weiter ins Landesinnere.

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